Kunde
DLR e.V., Institut für Flugsystemtechnik, Braunschweig (Flughafen)

Projekt
Komplettes Visualisierungssystem für den variablen Festsitz-Simulator, ausgestattet mit einer hemisphärischen 180°-Kuppelprojektion sowie mit 15 WUXGA LED-Projektoren und der domeprojection.com Autokalibration für das Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator).

Am 5. Juni 2013 wurde das Simulatorzentrum AVES (Air Vehicle Simulator) des Instituts für Flugsystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig eröffnet.
project: syntropy lieferte das schlüsselfertige Visualisierungssystem für den variablen Festsitz-Simulator, ausgestattet mit einer hemisphärischen 180°-Kuppelprojektion sowie mit 15 WUXGA LED-Projektionskanälen und der domeprojection.com Autokalibration.
Unsere Arbeit beinhaltete einerseits das technische Design der Komplettlösung, den Bau und andererseits die Vor-Ort-Installation, Integration und Ersteinmessung des Visualiserungssystems inkl. dem Dom.
Der Simulator ist Teil des Technologiezentrums für Flugsimulation, eines 10-Millionen-Euro-Gemeinschaftsprojekts des Instituts für Flugsystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR e.V.) und der Technischen Universität Braunschweig.

Über das Simulator Zentrum AVES in Braunschweig
Das Institut für Flugsystemtechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Braunschweig ist mit der Analyse und Bewertung des dynamischen Verhaltens von Flugzeugen hinsichtlich zukünftiger Anforderungen an die Luftfahrt beschäftigt. Das Simulatorzentrum als eine Schnittstelle zwischen der angewandten Forschung des DLR und den Bildungsangeboten der TU Braunschweig wird hauptsächlich Flugversuchsvorbereitungen für den größten DLR-Forschungsflieger ATRA (ein nachgebauter Airbus A320) sowie für den fliegenden Hubschrauber-Simulator FHS (ein nachgebauter Eurocopter EC135) durchführen. Die neue Anlage ermöglicht parallele Forschungen an Hubschraubern und Flugzeugen und hält gleichzeitg einen dynamischen und einen statischen Simulator bereit, zwischen denen die originalgetreu nachgebauten Cockpits des Airbus A320 sowie des Eurocopter vom Typ EC-135 ausgetauscht werden können.
Das Hauptanliegen ist die Erforschung einer dynamischen Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine. Die Bewältigung von Hubschraubern und Flugzeugen insbesondere in Ausnahmezuständen wie zum Beispiel bei Flug in Turbulenzen mit schlechter Sicht in Bodennähe oder bei Systemausfällen wird untersucht. Das Zentrum erprobt außerdem Assistenzsysteme für Hubschrauberpiloten, um die Flugstabilität mit extern befestigten Lasten zu verbessern.